Für die Studierenden war es ein Einblick in bisher unbekanntes Terrain: Sowohl die Bandbreite der verschiedenen Leistungen, als auch die Größe und Internationalität der Unternehmen war für die Studenten und Studentin aus dem Studiengang Fahrzeugtechnik der FH Zwickau eine Überaschung.
"Es war der wohl umfassendste Einblick, den wir bisher von Unternehmen in die Fahrzeugtechnik erhalten haben", kommentierte Prof. Dr. Stefan Müller vom Lehrstihl für Fahrzeugtechnik die Veranstaltung. "Vieles, was wir in den vergangenen zwei Tagen erfahren haben, war absolut neu für uns. Selbst Besichtigungen bei den OEMs haben nicht diesen umfassenden Informationsgrad".
In zwei Tagen besuchten die sächsischen Fahrzeugexperten die Unternehmen der Automotive Supplier Industry im Rahmen einer Rundreise durch Nordbayern. Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG in Coburg, die ZF Sachs AG in Schweinfurt und die LEONI AG am Standort Kitzingen waren die Stationen des ersten Tages.
Die Automotive Supplier Industry bietet diese Exkursionen ausgewählten Hochschulen, um den Studierenden einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Leistungen und die modernen Fertigungsstandorte der Unternehmen zu ermöglichen.
Das Exkursionsangebot umfasst sämtliche Leistungen, von der Busreise über die Übernachtung, ein gemeinsames Abendessen und natürlich die Werksführungen mit interessanten Vorträgen.
Der zweite Exkursionstag begann für die 44 Teilnehmer mit einer Besichtigung des Headquarters der Schaeffler Gruppe in Herzogenaurach. Dort stand die mechanische Bearbeitung und die Umformtechnik im Vordergrund der Besichtigung.
Beim abschließenden Besuch im Viechtacher Werk des Polymerspeziaisten REHAU AG + Co.bekamen die Studierenden der sächsischen Hochschule noch einen Eindruck von der Entwicklung und Fertigung der zahlreichen Kunststoffelemente eines Automobils.
Insgesamt, so war das einhellige Feedback aller Besucher, eine runde Veranstaltung. Viele nutzten die Gelegenheit um mit den Personalvertretern der Werke erste Informationsgespräche über mögliche Praktika, Diplomarbeiten oder sogar Berufsperspektiven zu diskutieren.